Neubewertung von Pensionsverpflichtungen nach dem BilMoG
Aufsatz von RA Christian Freihherr von Buddenbrock und WP/StB Dr. Michael Rathje (Mazars), in: Betriebs-Berater Heft 22/2010, S. 1331
Aus dem Zusammenspiel der neuen Bewertungsmethoden für Pensionsverpflichtungen nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) und der vorübergehenden Regelung des § 19 Abs. 2 InsO ergeben sich neue Fragestellungen für die Feststellung der Überschuldungsbilanz.
Das durch die Neuregelung des BilMoG gestiegene Risiko einer handelsrechtlichen Unterbilanz gibt für Unternehmen zudem Veranlassung, über Anpassungen der Pensionszusage mit positivem Bilanzeffekt nachzudenken. Im nachfolgenden Beitrag zeigen von Buddenbrock/Rathje zunächst die Konsequenzen der Gesetzesänderungen für die Überschuldungsbilanz bei negativer Unternehmensfortführungsprognose auf. Darauf aufbauend stellen die Autoren Lösungsansätze zur Reduktion des
Ausweises der Pensionsrückstellungen in der Handelsbilanz bei positiver Unternehmensfortfohrungsprognose dar.
